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Sala Baganza: Kunst und Geschichte
Kunst und Geschichte Der Herr und der Hof
Die Restaurierung Audiovisuelle Installation
Sala Baganza, Sicht von der Festung
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Sala Baganza entstand in langobardischem Zeitalter und war seit 1258 Lehen der Sanvitale. Mitte des 15. Jahrhunderts wurde die heutige Festung mit rechteckigem Grundriß auf den Fundamenten der antiken, kleinen Burg errichtet.
Im Laufe des 16. Jahrhunderts wurde Sala Sitz eines belebten Zirkels von Literaten und Künstlern; unter ihnen Nicolò Sanvitale mit der Gattin Beatrice da Correggio sowie Giberto IV mit der Gattin Barbara Sanseverino. 1612 ging das Lehen in den Besitz der Farnese über und wurde Sommerresidenz des Hofs. Die Farnese steckten das Jagdrevier ab, das heute der Regionalpark der Wälder von Carrega ist.
Besonders bemerkenswert im Inneren der Festung sind der Bogengang aus dem 15. Jahrhundert und die zwei großen Malzyklen, die im 16. und 17. Jahrhundert angefertigt wurden. Im ersten sind die mit Fresken verzierten Säle von Bernardino Campi, Orazio Samacchini, Ercole Procaccini und Cesare Baglione zu sehen. Der zweite ist auf Sebastiano Galeotti zurückzuführen.