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| Montechiarugolo: Kunst und Geschichte |
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Das
erste bewohnte Fleckchen entstand im 10. Jahrhundert auf
Initiative der Abtei von Santa Felicola. Das Gebiet von Montechiarugolo,
das im 13. und 14. Jahrhundert zwischen der Gemeinde Parma und
den Herrschaftsfamilien des Umlandes aufgestückelt war,
wurde 1402 von den Visconti an den Söldnerführer Guido
Torelli als Lehen vergeben, der das Schloß neu errichtete
und den Burgfried baute.
Die Torelli regierten in Montechiarugolo bis 1612 als Pio Torelli,
der in die Verschwörung gegen die Farnese verwickelt war,
in Parma enthauptet wurde und das Lehen beschlagnahmt wurde
und in die Hände der herzöglichen Kammer überging.Während
der Stadtherrschaft der Torelli konnte das Lehen von Montechiarugolo
zwar erweitert werden bis es sogar ein wichtiges Handelszentrum
wurde, aber ab 1612 wurde es dann zu einer schlichten Grenzfestung
herabgewürdigt.
In Montechiarugolo wurde mit den Gebäudekomplexen, die
nach einem regelmäßigen, sternförmigen Schema
errichtet wurden und mit einem Großteil der Stadtmauern
aus dem 15. Jahrhundert eine bis heute fast intakte spätmittelalterliche
Stadtstruktur erhalten. Diese Stadtstruktur macht aus Montechiarugolo
eines der unversehrtesten und interessantesten Beispiele der
Herrschaftssitze der Renaissance im Gebiet um Parma.
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