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Bardi: Die Restaurierung
Kunst und Geschichte Der Herr und der Hof
Die Restaurierung Audiovisuelle Installation
Nach den Restaurierungsarbeiten wurden die mit Fresken des frühen 17. Jahrhunderts verzierten Studiensäle von Federico Landi wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.Diese Säle zeugen vom Wunsch Federicos, das eigene Geschlecht zu lobpreisen, indem er im „Wappensaal" der Verwandtschaft huldigt und die Besitztümer im „Aussichtssaal" würdigt.Der „Wappensaal" zeigt in der Mitte das Wappenschild der Familie Grimaldi von Monaco, mit der Federico durch die Heirat mit der Schwester Maria con Ercole I. Grimaldi verwandt war. Darum herum sind in zwölf Rechtecken die Städte repräsentiert, die unter der Herrschaft des Geschlechts von Monaco stehen; u.a. erkennt man Mentone, Monaco und Roccabruna. Im „Aussichtszimmer" wird in dem mit Fresken versehenen Gewölbe die bisher unveröffentlichte Sequenz der Besitztümer der Landi präsentiert, die sich auf den Hügeln der ligurisch-emilianischen Appenninen befanden. Insgesamt handelt es sich um etwa 50 Orte, darunter Bardi selbst, Compiano und Santa Maria del Taro. Dieselben Landschaften sind naturgetreu in den Stichen wiedergegeben, die einen von Carlo Natale 1617 veröffentlichten Band verzieren, der der Geschichte der Landi, der großen Lehnsherren des Heiligen Römischen Reichs gewidmet ist.