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Bardi: Kunst und Geschichte
Kunst und Geschichte Der Herr und der Hof
Die Restaurierung Audiovisuelle Installation
Das Schloß Bardi, 15. Jh.
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Die Festung von Bardi, die im neunten Jahrhundert in strategischer Position am Zusammenfluß des Ceno und des Novegli errichtet wurde, hatte anfangs eine Verteidigungsfunktion gegen den Vormarsch der Ungarn inne.
Die heutige Struktur der Festung ist auf die Ende des 15. Jahrhunderts ausgeführten Erweiterungen zurückzuführen, die von Manfredo II Landi angeordnet worden waren. Ende des 16. Jahrhunderts verwandelte Federico Landi die mittelalterliche Burg in einen prunkvollen Herrschaftssitz.
Nach dem Tod des Prinzen Federico, wurde die Burg den Farnese überlassen (1682) und wurde Militärsitz und Kaserne. Diese Bestimmung wurde bis 1868 beibehalten, als die Gemeinde-verwaltung hier ihren Sitz einnahm. Heute beheimatet die Festung das Bürgerkundemuseum sowie das Museum für Wilderei und ist Teil der Touristenroute „Schlösser des Herzogtums".Am Fuße der Festung befindet sich die Kirche von San Francesco, die von Federico Landi als Grabkapelle der Familie auserwählt worden war. Die Kirche wurde kürzlich restauriert und wird vom Forschungszentrum Valle del Ceno als Ausstellungsraum und Kongreßzentrum genutzt.